Nahezu alle Beatmungsgeräte aus dem Hause Dräger verfügen über die Option der nicht-invasiven Beatmung, denn nach dem Behandlungserfolg sind Kostengesichtspunkte ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung einer Therapie. Hierbei zeigt sich, dass eine nicht-invasive Beatmung dort, wo sie medizinisch sinnvoll ist, der invasiven Beatmung vorzuziehen ist – betragen doch beispielsweise die Kosten für einen nicht-invasiv beatmeten Pneumonie-Patienten in Europa weniger als die Hälfte der Kosten, die für intubiert beatmete Patienten aufgewendet werden müssen1.
Mitverantwortlich für den Kostenvorteil einer nicht-invasiven Beatmung sind vor allem die erheblich kürzere Entwöhnungsphase vom Beatmungsgerät, das sogenannte Weaning, und die damit verbundene kürzere Aufenthaltsdauer des Patienten auf der Intensivstation und im Krankenhaus6. Im Durchschnitt kann dieser die Klinik drei Tage eher verlassen als ein invasiv beatmeter Patient5. Hinzu kommt, dass bei einer nicht-invasiven Beatmung auch wesentlich weniger Komplikationen auftreten9.
Auch aus Sicht des Patienten und vor dem Hintergrund seines persönlichen Wohlbefindens wird eine nicht-invasive Beatmung regelmäßig dort, wo sie medizinisch sinnvoll ist, der invasiven Beatmung vorzuziehen sein. Anstatt im ruhiggestellten Zustand über einen Tubus, erfolgt die nicht-invasive Beatmung des Patienten über eine Maske.
Diese Form der Therapie ermöglicht es ihm, mit seiner Umgebung zu interagieren und über variierende Phasen hinweg auch ohne Masken auszukommen
8. Dadurch kann er sich beispielsweise kurz mit dem behandelnden Arzt über seinen Zustand austauschen und ist zudem in der Lage, sich – wenn auch etwas eingeschränkt - mit Besuchern zu unterhalten oder gelegentlich etwas essen und trinken.
Darüber hinaus werden bei nicht-invasiver Beatmung Schmerzen vermieden und gleichzeitig das Risiko einer im Krankenhaus erworbenen Infektion verringert, da kein Gerät in den Körper eingeführt werden muss. Dies bedeutet für den Patienten einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität während der Behandlung – ist aber auch für Krankenhäuser und behandelnde Ärzte relevant, da sogenannte nosokomiale Infektionen die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verlängern und damit erhebliche Folgekosten verursachen
2.
Mit seinen Produkten für nicht-invasive Anwendungen setzt Dräger Maßstäbe im Markt und bietet die nicht-invasive Beatmung in allen Beatmungsmodi an. Zudem vertreibt Dräger mit NovaStar eine Ganzgesichtsmaske für die Beatmung, die sich durch einen flexiblen Maskenkörper an die Gesichtsform des Patienten anpasst.
(*) Quellenbelege entnehmen Sie bitte unseren Factsheets