Investoren
Sicherheitstechnik
Der Unternehmensbereich Sicherheitstechnik entwickelt, produziert und vermarktet Produkte, Systemlösungen und Dienstleistungen für Personenschutz, Gasmesstechnik und ganzheitliches Gefahrenmanagement. Kunden sind die Industrie, der Bergbau und öffentliche Auftraggeber wie Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz.
Von den weltweit 4.336 Mitarbeitern (31. Dezember 2009) arbeiten 49,2% in Vertrieb, Marketing und Service, 37,1 % in Produktion, Qualitätssicherung, Logistik und Einkauf, 6,2 % in Forschung und Entwicklung sowie 7,5 % in der Verwaltung.
Die wichtigsten regionalen Umsatzträger sind Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, die Niederlande, Australien und Singapur. Der Unternehmens-bereich Sicherheitstechnik produziert in Lübeck sowie in den USA (Pittsburgh), China (Beijing), in Großbritannien (Blyth), Schweden (Svenljunga), Brasilien (São Paulo), Tschechien (Chomutov) und Südafrika (King William’s Town).
Der Unternehmensbereich ist insgesamt in 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten – in über 30 Ländern mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften.
Von den weltweit 4.336 Mitarbeitern (31. Dezember 2009) arbeiten 49,2% in Vertrieb, Marketing und Service, 37,1 % in Produktion, Qualitätssicherung, Logistik und Einkauf, 6,2 % in Forschung und Entwicklung sowie 7,5 % in der Verwaltung.
Die wichtigsten regionalen Umsatzträger sind Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, die Niederlande, Australien und Singapur. Der Unternehmens-bereich Sicherheitstechnik produziert in Lübeck sowie in den USA (Pittsburgh), China (Beijing), in Großbritannien (Blyth), Schweden (Svenljunga), Brasilien (São Paulo), Tschechien (Chomutov) und Südafrika (King William’s Town).
Der Unternehmensbereich ist insgesamt in 100 Ländern auf allen Kontinenten vertreten – in über 30 Ländern mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften.
Branchenentwicklung
Auch hier hat die weltweite Wirtschaftskrise 2009 die Marktentwicklung wesentlich bestimmt. Ein großer Teil der Industriekunden – wie die Stahlindustrie, die Automobil- und Zulieferindustrie sowie der Maschinenbau – hatte mit erheblichen Nachfrageschwankungen zu kämpfen, so dass die industriebezogene Nachfrage nach Produkten der Sicherheitstechnik verhalten bis rückläufig war. Staatliche Konjunkturprogramme konnten dies nur teilweise auffangen. Die Nachfrage öffentlicher Auftraggeber dagegen hat sich insgesamt leicht positiv entwickelt. Insbesondere Beschaffungen zum Schutz vor H1N1-Infektionen haben die Nachfrage nach Personenschutzausrüstungen stark belebt. Das Umfeld im Marktsegment der Sicherheitstechnik blieb geprägt von einem anhaltend harten Wettbewerb und einem sich fortsetzenden Konzentrationsprozess.
Das Volumen der für die Sicherheitstechnik relevanten Märkte beträgt etwa 5 Mrd. EUR und ist gegenüber dem Vorjahr damit in Summe weitgehend unverändert geblieben.
Dräger ist nach eigener Einschätzung für die mobile und stationäre Gasmesstechnik sowie im Bereich Diagnostik (Alkohol- und Drogenmesssysteme) einer der Marktführer. In den weiteren Geschäftsfeldern gehört der Unternehmensbereich nach eigener Einschätzung zu den führenden Anbietern.
Das Volumen der für die Sicherheitstechnik relevanten Märkte beträgt etwa 5 Mrd. EUR und ist gegenüber dem Vorjahr damit in Summe weitgehend unverändert geblieben.
Dräger ist nach eigener Einschätzung für die mobile und stationäre Gasmesstechnik sowie im Bereich Diagnostik (Alkohol- und Drogenmesssysteme) einer der Marktführer. In den weiteren Geschäftsfeldern gehört der Unternehmensbereich nach eigener Einschätzung zu den führenden Anbietern.
Marktvolumen Sicherheitstechnik per Region 2009
Künftige Branchensituation
Die Nachfrage im Markt der Sicherheitstechnik wird 2010 noch durch die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise gekennzeichnet sein, da verschiedene Industriezweige starke Einbrüche erlitten haben. Die chemische- und petrochemische Industrie unterliegt einem Strukturwandel. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zeigt auf, dass es zu einer Verlagerung von Anlagen aus den klassischen Industrienationen in den Mittleren und Nahen Osten kommen kann und damit zunehmend Wertschöpfung in den Ölförderländern und in der Nähe der erstarkenden Absatzmärkte wie Indien und China aufgebaut wird. Die Metall- und Stahlindustrie steht vor ähnlichen Problemen. Die Financial Times Deutschland schreibt hierzu, dass die Stahlproduktion in den Industrienationen stark rückläufig ist, während sie in Schwellenländern stark ansteigt. In anderen Industriezweigen (z.B. pharmazeutische- und Nahrungsmittelindustrie) zeigt sich eine Erholung der Nachfrage nach dem Krisenjahr 2009, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. Für den Bereich Feuerwehrausrüstung wird in 2010 mit regionalen Unterschieden gerechnet. So besteht in den USA seit 2001 ein Förderprogramm für First Responder und Feuerwehren, allerdings ist für 2010 damit zu rechnen, dass die staatlichen Gelder für Feuerwehren wesentlich unter den Durchschnittswerten der Vorjahre liegen werden. Anstrengungen zur deutlichen Verbesserung unternimmt hingegen China, wenn auch auf niedrigerem Niveau als die USA. In Deutschland hingegen leiden Feuerwehren unter dem Einfluss der kommunalen Finanzierungsmöglichkeiten, was sich in verhaltener Nachfrage niederschlagen wird. Der Gesamtverlauf des Geschäftsjahres lässt sich auch vor dem Hintergrund der verschiedenen Einflüsse nur schwierig prognostizieren.
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