18. Februar 2010
iF product design award: Dräger-Design erneut ausgezeichnet
Evita Infinity V500 und Oxylog 3000 plus überzeugten die Jury
Lübeck – Das Industrieforum Design Hannover zeichnet 2010 zwei
Dräger-Medizingeräte mit dem iF product design award aus: Das
Beatmungsgerät Evita Infinity V500 und das Notfall- und
Transportbeatmungsgerät Oxylog 3000 plus erhalten den Preis für
herausragende Produktgestaltung. Im letzten Jahr hatten die
Deckenversorgungseinheit Ponta und der IT-Arbeitsplatz Infinity C700
von Dräger für den Klinikbereich die begehrte Auszeichnung erhalten.
„Oxylog 3000 plus und Evita Infinity V500 zeichnen sich durch innovatives
Produktdesign aus. Der Jury fiel es daher leicht, beide Medizingeräte
auszuwählen“, so Professor Fritz Frenkler, Juryvorsitzender des iF product
design awards. Die Design-Preise in insgesamt 16 Kategorien werden am
2. März anlässlich der CeBIT in Hannover überreicht.
Ergonomie konsequent umgesetzt
Design mit den praktischen Anforderungen der klinischen Anwender zu
verbinden – dieses Ziel spielte bei der Entwicklung des
Intensivbeatmungsgeräts Evita Infinity V500 eine wichtige Rolle.
Kennzeichnend für sein Design: das schlanke Fahrgestell, das die
Beatmungseinheit trägt und das ergonomisch platzierte Bedienelement mit
17-Zoll-Touchscreen. Durch ihr kompaktes Design und die niedrige
Anbringung lässt die Beatmungseinheit ausreichend Platz, um das Gerät via
Touchscreen-Monitor bequem bedienen zu können. Auf den Praxisbezug
achtete Dräger auch bei der Farbauswahl: „Wichtige Elemente wie
Schlauchanschlüsse, Wasserfalle und Flowsensor sind deutlich
hervorgehoben“, so Markus Hampe, Mechanikentwickler bei Dräger.
Material und Verarbeitung als Design-Aspekt
Das Notfall- und Transportbeatmungsgerät Oxylog 3000 plus wurde speziell
für die Notaufnahme sowie den inner- und außerklinischen Transport von
Intensivpatienten entwickelt. „Das Gerät muss auch bei Einsätzen im Freien
mit erhöhter Beanspruchung zuverlässig funktionieren“, erklärt Paul Haima,
Produktmanager im Bereich Respiratory Care bei Dräger. Das gummierte
Gehäuse hält nicht nur Spritzwasser ab, sondern schützt die Gerätetechnik
auch vor Stoß- und Schlageinwirkungen. Die Materialauswahl zählte neben
Gestaltungsqualität, Verarbeitung und Funktionalität zu den Design-
Bewertungskriterien der Jury. Um Funktionalität ging es auch bei der
Bedieneinheit des Oxylog 3000 plus: Sie ermöglicht eine intuitive Bedienung,
beispielsweise per Drehknopf und zeigt auf dem Bildschirm
Beatmungseinstellungen und -kurvenverläufe an.
Design produktübergreifend implementiert
Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der beiden Medizingeräte war
das 2006 bei Dräger eingeführte Industrial Design Manual: Es legt Farbe,
Form, Beschriftung und Materialien der Medizingeräte fest. So kann der
klinische Anwender typische Dräger-Designmerkmale jederzeit
wiedererkennen.